Werkgruppe

Haus Wittgenstein

Rendering (CGI)

2001
Wireframe von Kundmanngasse II a (39.2)

Das Haus Wittgenstein in der Kundmanngasse in Wien, 1928 fertiggestellt, wurde von dem Philosophen Ludwig Wittgenstein für seine Schwester entworfen.
Weyermann richtete ihr Interesse nach der Fertigstellung von Absence (Farnsworth House) (2000) und angeregt durch ihre Faszination für den Philosophen auf das Haus Wittgenstein: „Ein Philosoph, der Häuser entwirft, ist für mich unmittelbar interessant. Insbesondere reizt mich die Frage, in welcher Weise Raum hier anders gestaltet und sinnlich verwirklicht wird als in der Arbeit eines ausgebildeten Architekten, dessen Umgang mit dem Begriff ,Raum‘ wahrscheinlich deutlich pragmatischeren Charakter hat.“1
Vorbereitet durch die Ortsbegehung in Wien und eingehender Recherche zur Entstehungsgeschichte des Gebäudes, entwickelte Weyermann drei Renderings, die das modernistische Gebäude sowohl von innen als auch von außen zeigen. Ein Paar gleicher Größe im Querformat, Kundmanngasse II a und b, beschäftigen sich, jeweils aus entgegengesetzter Blickrichtung, mit einem großen Raum der Beletage und der von diesem durch bodentiefe Fenster getrennten Terrasse. Dazu gesellt sich das starke Hochformat Kundmanngasse I. Es widmet sich dem dank Glastüren und gläsernem Pultdach von Licht durchfluteten Treppenhaus.

1 Zit. n. Weyermann, Maja: „Konstruktionen Haus Wittgenstein, zu den Abbildungen“, in: Goppelsröder, Fabian: WittgensteinKunst, Zürich 2006, S. 41–42.

Kunstwerke (3) der Werkgruppe

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